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Agentur für Querschnittsziele im ESF
Gleichstellung von Frauen und Männern, Antidiskriminierung und Ökologische Nachhaltigkeit

In der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) sind im Operationellen Programm des Bundes die drei Querschnittsziele

  • Gleichstellung der Geschlechter
  • Antidiskriminierung (Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung) sowie
  • Ökologische Nachhaltigkeit

prominent verankert. Die Ziele, die damit verfolgt werden, leiten sich direkt aus den Verordnungen der Europäischen Kommission sowie den korrespondierenden Planungsdokumenten auf Bundesebene ab.

Zur Unterstützung und beratenden Begleitung der ESF-Akteurinnen und -Akteure wurde von der ESF-Fondsverwaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Konsortium beauftragt, die Agentur für Querschnittsziele im ESF einzurichten. Der Auftrag wird im Zeitraum Januar 2015 bis (optional) Juni 2021 durchgeführt.

Lesen Sie hier mehr über die Agentur für Querschnittsziele im ESF und das Team ...

 

 

Neues aus der Agentur

Zielgruppe „Frauen in Entscheidungspositionen“

Ab sofort stehen zur ESF-Zielgruppe „Frauen in Entscheidungspositionen“ ein Kurztext sowie eine Liste mit Verlinkungen auf relevante Statistiken und Veröffentlichungen online zur Verfügung.
Die bereits vorhandenen Zielgruppen sind „Erwerbstätige und Beschäftigte“, „Selbständige“, „Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und Erwerbslose“, „Frauen und Männer mit Migrationshintergrund“, „Flüchtlinge“, „Jugendliche und junge Frauen und Männer“, „Ältere Frauen und Männer“, „Frauen und Männer mit Beeinträchtigungen“ und „Nichterwerbspersonen“.
In den Texten und Listen finden Sie u. a. Hinweise auf wichtige Datenquellen, die sich für geschlechterdifferenzierte Analysen von Ausgangslagen eignen, bspw. für die Planung und Ausgestaltung von Programmen und Projekten.
Zielgruppen


Arbeitsmarktpolitisches Fachgespräch

Am 02.06.2016 fand das zweite arbeitsmarktpolitische Fachgespräch der Agentur für Querschnittsziele im ESF statt. Das zentrale Thema war die Integration von Geflüchteten aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Perspektive.
Im ersten Vortrag wurden der rechtliche Rahmen mit Blick auf das Ende Mai 2016 vom Bundeskabinett beschlossene Integrationsgesetz und aktuelle Maßnahmen der Bundesregierung vorgestellt. Im zweiten Vortrag wurden Forschungsbefunde zu den Anforderungen der Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen erläutert. Kernpunkte der Diskussion mit Vertreter/inne/n der Fachreferate der am ESF beteiligten Ministerien, der umsetzenden Stellen sowie einer Regionaldirektion waren: die anstehende Umsetzung geplanter Maßnahmenketten, die Auswirkungen des Aufenthaltsstatus in Abhängigkeit vom Herkunftsland und die Folgen für den Zugang zu Integrationsmaßnahmen, die erforderliche Einbeziehung frauen- bzw. gleichstellungspolitischer Dimensionen in der Programm- bzw. Maßnahmenplanung, die schwierige Ausgangslage im Hinblick auf Daten, u. a. Genauigkeit, Aktualität, Geschlechterdifferenziertheit, sowie Fragen nach der Integration in die Gesellschaft. Die anregende Diskussion zeigte zudem, dass in einigen ESF-Programmen geflüchtete Frauen und Männer bereits als Teilnehmende einbezogen werden.


 

 

Im Auftrag von
Bundesministerium für Arbeit und SozialesEuropäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionZusammen. Zukunft. Gestalten.